Die Provence liegt in Südostfrankreich und umfasst Teile der Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Alpes-de-Haute-Provence und Vaucluse. Als Reiseziel bietet sie gebirgige Landschaften, weite Lavendelfelder, historische Städte und eine abwechslungsreiche Küste.
Für Reisende aus Deutschland eignet sich dieser Leitfaden, weil er praxisnahe Provence Reiseziele und Provence Highlights kompakt vorstellt. Er nennt die beste Orte Provence für Ausflüge, von malerischen Dörfern bis zu Küstenbuchten.
Das Klima ist mediterran: heiße, trockene Sommer und milde Winter. Die beste Reisezeit hängt vom Interesse ab: Spätfrühling bis Frühsommer lohnt für blühende Lavendelfelder, Spätsommer und Herbst für Weinlese und angenehme Temperaturen.
Gute Anreisemöglichkeiten sind Flüge nach Marseille-Provence, Nice Côte d’Azur, Nîmes und Avignon TGV sowie TGV-Verbindungen aus Paris. Vor Ort empfiehlt sich ein Mietwagen, um abgelegene Provence Sehenswürdigkeiten und Dörfer flexibel zu erkunden.
Touristische Schwerpunkte sind leicht zu verbinden: malerische Dörfer wie Gordes, historische Städte wie Avignon und Arles, Küstenabschnitte der Côte Bleue und die Calanques sowie zahlreiche Weingüter und regionale Spezialitäten.
Die Provence Reiseziele sind ideal für Kulturinteressierte, Naturliebhaber, Gourmets und Aktivurlauber. Ob Wandern, Radfahren oder Fotografieren — die beste Orte Provence bieten für jeden Geschmack lohnenswerte Erlebnisse.
Welche Orte lohnen sich in der Provence?
Die Provence bietet eine reiche Mischung aus Hügelorten, historischen Städten und einer abwechslungsreichen Küste. Besucher finden charmante Dörfer im Luberon, bedeutende kulturelle Zentren an der Rhône und schroffe Buchten an der Provence Küste. Eine kluge Tagesplanung hilft, mehrere Stationen zu verbinden und die lokalen Eigenheiten zu erleben.
Malerische Dörfer: Gordes, Roussillon und Ménerbes
Gordes sitzt erhöht über dem Luberon-Tal und beeindruckt mit steinernen Häusern und dem Château de Gordes. Besuch wäre frühmorgens oder am Abend empfehlenswert, da Tagestouristen schnell kommen.
Roussillon besticht durch seine Ockerfelsen und die farbigen Häuser an der Ockerklippe. Der Sentier des Ocres ist ideal für Fotoaufnahmen und kurze Spaziergänge.
Ménerbes gehört zu den Les Plus Beaux Villages de France und verkörpert ruhige Gassen, Aussichtspunkte und literarische Verbindungen. Lokale Märkte laden zu Wein- und Olivenölproben ein.
- Praktisch: Parkplätze meist außerhalb, Fußwege steil.
- Besuchsdauer: Meist 1–3 Stunden pro Dorf; Tagestouren durch den Luberon möglich.
- Empfehlung: Frühbesuch im Hochsommer und Rücksicht auf Bewohner.
Historische Städte: Avignon und Arles
Avignon zeigt deutlich die Avignon Sehenswürdigkeiten, allen voran der Papstpalast. Die Brücke Pont d’Avignon und die mittelalterlichen Stadtmauern prägen das Stadtbild.
Arles präsentiert das Arles römisches Erbe mit dem Amphitheater Arles, Theater und Thermen. Die Stadt verbindet Antike und Kunstgeschichte, was sie für Kulturinteressierte attraktiv macht.
- Tipps: Parkhäuser an den Stadtgrenzen nutzen; Tickets im Sommer vorbuchen.
- Mobilität: Avignon und Arles lassen sich gut an einem Tag per Zug oder Auto kombinieren.
- Kulturelles: Saisonale Festivals und Führungen vertiefen historische Kontexte.
Küstenorte und natürliche Buchten
Die Provence Küste reicht von feinsandigen Stränden bis zu schroffen Calanques. Der Calanques-Nationalpark bietet steile Kalkfelsen und türkisfarbenes Wasser, beliebte Zugänge liegen bei Cassis.
Die Côte Bleue westlich von Marseille lockt mit kleinen Buchten und ruhigen Küstenorten Provence. Cassis bleibt ein Musterbeispiel für malerische Häfen und lokale Weinberge.
Strände Provence variieren stark; von belebten Sandstränden bis zu versteckten Badestellen. Bootsfahrten, Wanderungen und Naturschutzregeln prägen den Besuch.
- Sicherheit: Schutz vor Sonne, begrenzte Parkplätze und Brandgefahr beachten.
- Reservierung: Boots- und Fährverbindungen in der Hochsaison empfehlen.
- Beste Zeit: Mai und September für angenehmes Badewetter und weniger Menschen.
Geheimtipps und weniger bekannte Highlights der Provence
Die Provence bietet mehr als die bekannten Sehenswürdigkeiten. In abgelegenen Tälern und auf stillen Höhen liegen geheime Schlösser Provence und abgelegene Dörfer Provence, die ruhige Atmosphäre und echte Lebensart versprechen. Wer versteckte Orte Provence sucht, findet dort oft authentische Dorfgemeinschaften, traditionelle Handwerksläden und Feste abseits der Massen.
Verborgene Schlösser und abgelegene Dörfer
Château de Lourmarin zeigt Kultur und Architektur ohne den Ansturm großer Besuchergruppen. Das Renaissance-Schloss Château de Grignan bietet weite Aussichten und intime Führungen.
Saignon und Bonnieux sind Beispiele für abgelegene Dörfer Provence mit schmalen Landstraßen und begrenzten Übernachtungsangeboten. Anreise mit Auto oder Fahrrad ist oft nötig. Reisende sollten Reservierungen vornehmen und respektvoll mit den lokalen Gemeinschaften umgehen.
Naturschönheiten: Lavendelfelder und regionale Naturparks
Die Lavendelfelder Provence entfalten ihre Farben vor allem auf dem Plateau de Valensole. Die beste Blütezeit liegt meist Ende Juni bis Mitte Juli, je nach Höhenlage.
Abbaye de Sénanque bietet eine fotogene Kulisse, wenn die Lavendelreihen blühen. Für gute Fotos empfiehlt sich die Goldene Stunde und Abstand zu den Pflanzen.
Der Regionaler Naturpark Luberon lockt mit Wanderwegen, vielfältiger Flora und ruhiger Landschaft. Der Parc naturel régional des Alpilles zeigt Felsformationen und Olivenhaine. In allen Schutzgebieten gelten ausgewiesene Wege, Müllvermeidung und Leinenpflicht für Hunde.
Gastronomische Entdeckungen: Märkte, Weingüter und regionale Spezialitäten
Provence Märkte in Aix-en-Provence, L’Isle-sur-la-Sorgue und Apt bieten frische Produkte wie Oliven, Käse, Lavendelprodukte und provenzalische Kräuter. Märkte öffnen meist morgens. Einkaufstipps: auf lokale Hersteller achten und konservierte Produkte wählen für die Heimreise.
- Weingüter Provence laden zu Verkostungen ein; Terminvereinbarung ist empfehlenswert.
- Côtes du Rhône und Châteauneuf-du-Pape stehen für kräftige Rotweine, während Roussillon Wein eigene Rebsorten zeigt.
- Weinproben verantwortungsbewusst planen: Fahrerwechsel oder organisierte Touren sind praktisch.
Regionale Spezialitäten reichen von Bouillabaisse an der Küste bis zu Tapenade und Calissons d’Aix. Märkte und Delikatessläden sind ideal, um lokale Produkte wie Olivenöl aus Nyons zu entdecken.
Praxis-Tipps für die Reiseplanung in der Provence
Bei der Provence Reiseplanung empfiehlt es sich, klare Zeitfenster zu setzen: Kurzaufenthalte von 3–5 Tagen kombinieren etwa Avignon mit dem Luberon oder Arles mit der Camargue. Für 7–14 Tage lassen sich Küste, Luberon, Vaucluse und Alpilles gut verbinden. Städte brauchen meist einen vollen Tag, Dörfer oft nur einen halben bis ganzen Tag, Naturparks ebenfalls etwa einen halben bis ganzen Tag.
Zur Anreise Provence sind Zugverbindungen nach Avignon und Aix-en-Provence praktisch; TGV und Regionalzüge verbinden große Ziele. Für abgelegene Dörfer ist ein Mietwagen Provence oft die beste Wahl, da er Flexibilität bei Parkplätzen und Zeitplänen bietet. In flacheren Regionen lohnt sich Fahrradverleih, in Städten kann man lokale Busse nutzen. Beachten, dass in Frankreich Park- und Verkehrsregeln strikt sind.
Bei der Unterkunft empfiehlt sich frühzeitiges Buchen in der Hochsaison. Chambres d’hôtes, Ferienhäuser und Boutique-Hotels in Dörfern bieten authentische Aufenthalte. Camping oder Glamping nahe Naturparks ist eine gute Option für Naturliebhaber. Flexible Stornobedingungen reduzieren Stress bei der Planung.
Budget und Sicherheit sollten Teil jeder Liste sein. Durchschnittliche Preise variieren, deshalb helfen Spartipps wie Picknicks mit Marktprodukten, kombinierte Museumstickets oder Weinproben-Pakete. Für Gesundheit sind Sonnenschutz, ausreichend Wasser, Erste-Hilfe-Set und die Notfallnummer 112 wichtig. Eine Reise- und Auslandskrankenversicherung wird empfohlen.
Nachhaltigkeit ist Teil moderner Reisetipps Provence: Regionale Produzenten unterstützen, Besuchszeiten außerhalb des Hauptandrangs wählen und Müll vermeiden. Vor der Abreise gehört eine kurze Checkliste ins Gepäck: Reisepapiere, Führerschein (ggf. internationaler Führerschein), Ladeadapter, passende Schuhe für Wanderungen, Grundkenntnisse Französisch und Offline-Karten-Apps.







